Spenden statt Schenken – Unterwegs mit der Bonner Tafel

Bonn, 4. Dezember 2013 – Nach der positiven Resonanz vom letzten Jahr haben wir auch in diesem Jahr wieder auf Weihnachtsgeschenke an unsere Kunden verzichtet, und stattdessen das Geld  an zwei gemeinnützige Vereine an unseren Standorten Bonn und Wolfsburg gespendet.

In Bonn ging die Spende an die Bonner Tafel, die unter dem Motto „Verteilen statt Vernichten“ Lebensmittel an Kinder- und Jugendeinrichtungen, Altersheime und private Haushalte verteilt.

Um die tägliche Arbeit der Tafel näher kennen zu lernen,  begleiteten die ITConcepts Kolleginnen Julia Derichsweiler als Ideengeberin und Anne Römelt, Marketing, ehrenamtliche Mitarbeiter der Tafel einen Vormittag lang auf ihren Touren.

 Startpunkt ist der Bonner Norden, an dem die Helfer die vereinseigenen Fahrzeuge mit leeren Kisten beladen. Nach einer festgelegten Route fahren vier Fahrzeuge jeden Wochentag verschiedene Bäckereien, Groß- und Einzelhandelsgeschäfte sowie den Großmarkt in Bonn und Umgebung an. Bei den meisten Spendern stehen die Kisten mit der Ware für die Tafel schon bereit. Jetzt heißt es das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) von frischen Produkten wie Milch, Joghurt, Quark oder Konserven, Eiern, Wurst und Käse zu überprüfen sowie das Obst und Gemüse nach guter und schlechter Ware zu sortieren. Auch erstklassige Ware, die zu viel bestellt wurde befindet sich auf den Paletten.

                                       

„Es ist unglaublich, wie viele Lebensmittel ansonsten einfach im Müll landen würden, nur weil sie an diesem oder ein bis zwei Tage später über das MHD hinaus sind oder zu viel bestellt wurden. Dass die Bonner Tafel stattdessen regelmäßig über 3000 Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt, finde ich sehr beeindruckend“, stellt Julia Derichsweiler auf der Tour fest. „Auch für die Geschäfte selber ist es eine Win-Win Aktion, da sie diese Lebensmittel nicht entsorgen und dafür keine Abfallgebühr bezahlen müssen“, erklärt ihr einer der über 70 ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel. Er fährt seit April mit seinem Nachbarn zusammen einmal die Woche eine feste Route ab. „Das Lächeln der Menschen ist uns Anerkennung genug“, begründet er sein ehrenamtliches Engagement.

                                           

Am Ende der Touren sind die  Lieferwagen, zum Teil prall gefüllt, und es geht zurück zum Standort. Hier warten schon die nächsten fleißigen Helfer, die die Ware der verschiedenen Lieferwagen zusammenstellen und im Verlauf des Tages an die Bedürftigen verteilen. „Die meisten Hilfesuchenden holen die Ware direkt hier vor Ort ab, einige Einrichtungen beliefern wir aber auch direkt. Private Haushalte müssen allerdings zuerst ihre Bedürftigkeit nachweisen. Jeden Monat könnte die Bonner Tafel 60 Haushalte mehr aufnehmen, was aus organisatorischen und personellen Gründen aber nicht mehr möglich ist. Je nach Größe des Haushalts stellen wir dann die entsprechende Menge an Lebensmitteln für sie zusammen“, erklärt Herr Tontarski, einer der Vorstandsmitglieder.

Für die zwei ITConcepts Kolleginnen steht am Ende des Vormittags fest, dass die diesjährige Weihnachtsspende auch wieder sehr gut eingesetzt ist. Beeindruckt sind sie aber auch von den ehrenamtlichen Helfern, ohne die diese „Brücke zwischen Überfluss und Bedürftigkeit“ gar nicht erst möglich wäre.      

Wir möchten an dieser Stelle natürlich auch unseren Kunden ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2013 danken, durch die wir dieses Projekt letztendlich unterstützen konnten.

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